Jahrgang: 1977
Motto: Glück bedeutet nicht, das zu bekommen, was man will, sondern über das glücklich zu sein, was man bekommt.
aufgeben: muss schon einen guten Grund haben unerreichbar: Liebe lässt sich nicht erzwingen Rhythmus: breche ich gern Verlust: neuer Anfang Reichtum: ist immateriell Grenzen: sind zum sprengen da fliegen: Pilot, Urlaub Vorurteil: sind zum sprengen da Schutz: Schild Sieger: eine Art Lebenseinstellung
Ich war von der ersten Stunde an dabei und durfte Shinergy mitprägen. Als wir noch ein Taekwondo-Verein waren, wurde bereits weit darüber hinaus unterrichtet und ständig die Methodik verbessert. Dieses freie Denken passte aber nicht ins Taekwondo-Schema und so wurde eine eigene Kampfkunst gegründet. Shinergy lebt und entwickelt sich ständig weiter, auch die Trainierenden tragen dazu bei.
Shinergy definiert sich nicht nur über die Technik, sondern auch über die Geisteshaltung. Es ist ein ganzheitliches Training, bei dem man sich selbst verwirklichen kann, auch in anderen Lebensbereichen.
Die persönliche Weiterentwicklung im Kampf bringt einen auch im täglichen Leben weiter. Der offene Umgang mit Aggressionen und Gefühlen, die Geistesschulung und Anpassungsfähigkeit sind für unsere Zeit sehr wichtig.
Man befasst sich nicht mit Zweikampf, um den anderen zu zerstören. Vielmehr kann man durch den Umgang mit Aggressionen lernen, friedvoller zu leben. Seit ich Kampfkunst mache, ist mein Aggressionsbedürfnis eher gesunken.
Kommt darauf an, was man unter Religion versteht. Die Polarität des Zen-Buddhismus finde ich sehr faszinierend - gewisse Elemente davon finden sich auch in Shinergy. Sie ermöglichen einem, sich zu verbessern, und das nicht nur in der Wettkampftechnik, sondern auch in der eigenen Persönlichkeit.
Vor und während des Kampfes konzentriere ich mich mehr auf das "Hier und Jetzt". Viel wichtiger als das Siegen ist es, aus dem Kampf zu lernen und sich weiter zu entwickeln.
Ich habe einen sehr starken Willen, wenn ich etwas erreichen möchte. Ich genieße den Moment des Fokussierens auf eine Sache, das hat einen gewissen Kitzel. Ob ich deshalb als Sieger-Typ bezeichnet werden kann, weiß ich nicht. Vielleicht würde Kämpfer-Typ besser passen.
Karate-, Kung Fu- und Actionfilme haben mich sehr geprägt, ebenso wie Kampf-Computerspiele. Die sind mittlerweile so gut, dass ich mich manchmal sogar von gewissen Techniken und Moves inspirieren lasse.
Ein guter Kampf ist sehr faszinierend. Da spielt nicht nur die Technik, sondern vor allem auch die Ausstrahlung des Kämpfers eine Rolle. Ja, Kämpfen kann schon sexy sein.
Bei einigen Kampfsportarten ist das oft nicht so, bei Shinergy behalten die Frauen ihre Weiblichkeit. Ich sehe Frauen als gleichberechtigte Sparring-Partner und hüte mich davor, sie zu unterschätzen, sondern bin voll konzentriert. Ich denke, in keiner anderen Kampfsportart sind Frauen so gleichberechtigt wie bei Shinergy.
Nein, denn die Konfrontation mit anderen und in Folge auch mit sich selbst ist ein allgemein menschliches Bedürfnis, das nicht auf ein Geschlecht beschränkt werden kann
Mentale Stärke ist bei einem Kampf zwar wichtig, aber Gefühle sollen nicht unterdrückt oder verdrängt werden. Das Zulassen von Emotionen ist sehr wichtig.
Kommt drauf an, wie man Stärke definiert. Stark ist nicht, wer seine körperliche Überlegenheit ausnutzt. Das Verhalten gegenüber einem Schwächeren zeichnet einen starken Gegner aus. Und außerdem kann man auch aus einer Niederlage als Sieger hervorgehen.
Momentan vor nichts, in der konkreten Situation vor sehr viel.
Ja, in Gedanken versuche ich das manchmal.
Das Leben nach eigenen Vorstellungen leben; an sich selbst glauben; Mut haben zu nicht-rationalen Entscheidungen; dafür kämpfen, was einem wichtig ist
Ziel ist es, sich der Herausforderung zu stellen.
Viele. Ronny ist sicher ein Mentor in vielerlei Hinsicht - seine Ideen, sein Umgang mit Menschen. Michael Jordan ist zum Beispiel ein sportliches Vorbild.
Der größte sportliche Erfolg ist sicherlich der Weltmeister-Titel. Aber auch die kleinen Erfolge sind ganz wichtig. In meiner Arbeit als Shinergy-Trainer für Kids gibt es immer wieder kleine Erfolgserlebnisse, die mich besonders freuen. Neulich wollte ein Kind mit dem Training aufhören, weil es kein Rad konnte. Ich habe ihm dann einen einfachen Trick gezeigt, womit das Problem aus der Welt geschafft war.
Glück bedeutet nicht, das zu bekommen, was man will, sondern über das glücklich zu sein, was man bekommt.
Der Spruch hilft mir oft weiter.
nicht in Asien vor einem mystischen Bonsaibaum zu finden, sondern im täglichen Leben.
Hingabe und Durchhaltevermögen
wenn ich hilflos zusehen muss, wie andere leiden.
führt mich an meine Grenzen.
Pläne zu realisieren.
dann weiß ich, dass wieder eine starke Phase kommen wird.
nach der bestandenen Handeslrechtsprüfung.