Jahrgang: 1981Motto: Wer weiß wofür es gut ist!
aufgeben: einen Versuch ist es immer wert Gelassenheit: das schwierigste Ziel im Leben Gedanken-Chaos: wie ein wilder Affe Licht: ist Leben Glaube: an sich selbst ist wichtig Weltall: wie klein ist der Mensch in Relation dazu unerreichbar: tut manchmal gut, das Handy auszuschalten spielen: sollten Erwachsene nicht verlernen Selbstverwirklichung: ist, wenn der Mensch es erreicht, so zu sein, wie er wirklich ist Spiegel: die Augen sind der Spiegel der Seele
Durch meinen Bruder Lukas. Die Atmosphäre im damaligen Taekwondo-Verein von Ronny hat mir sehr gut gefallen. Ich war begeistert von dem Zusammengehörigkeitsgefühl und dem Respekt voreinander.
Shinergy ist zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. Die Philosophie des Zen Buddhismus, die vermittelt wird, kann ich gut auf das täglichen Leben übertragen. Durch die Konzentration auf das Hier und Jetzt ist jeder Moment schätzenswert geworden. Außerdem sind sehr viele nette Leute dabei und für Neuanfänger werden keine Barrieren geschaffen. Shinergy ist für jeden zugänglich und anwendbar. Es wird einem das Gefühl gegeben, dass jeder aus sich etwas machen kann.
Shinergy basiert nicht auf einem starren Konzept. Es wird darauf geachtet, dass jeder die verschiedenen Techniken individuell erfahren und variieren kann. Außerdem ist Shinergy modern. Das Zentrum spiegelt das ganz gut wieder: Es ist offen, hell und frei, im Gegensatz zu den dunklen Kellerräumen, in denen andere Kampfsportvereine oft untergebracht sind.
Zum einen lernt man, sich zu verteidigen und auch anzugreifen, wenn es darauf ankommt. Zum anderen lernt man, Gelassenheit zu bewahren, nicht voraus zu denken, sondern zu handeln.
Nein. Krieger zu sein heißt, das Leben zu meistern. Und es heißt auch, seinen Schatten zu kennen. Jeder Mensch hat auch aggressive, gewaltvolle Seiten. Erst wer lernt, mit Gewalt umzugehen, kann sie auch vermeiden.
Ja. Es ist wichtig, Emotionen zu zeigen. Das "Hineinfressen" von Gefühlen macht nur krank. Und außerdem: Wenn es ein Lachen gibt, muss es auch ein Weinen geben.
Der weiche Kern ist ganz sicher ein Teil von mir. Am Anfang hat mich das Gefühl des Ausgeliefertseins beim Kämfen oft zum Weinen gebracht. Indem ich meine Schwäche erkannt und akzeptiert habe, anstatt sie zu verleugnen, konnte ich dieses Gefühl überwinden. Damit wird eigentlich klar, dass der Weg des Kriegers nicht nur dem äußeren Schutz dient, sondern dabei hilft, innere Stärke zu entwickeln.
Der Sieg treibt sicher an. Im Training steht allerdings etwas anderes im Vordergrund, nämlich zu lernen und auf die eigenen Schwächen hingewiesen zu werden.
Ja! Ich habe aber doch den Eindruck, dass sie sich manchmal einen männlichen Gegner wünschen, an dem sie sich messen können.
Ja, für mich ist das kein Gegensatz. Ich finde es gut, eine Männerdomäne zu durchbrechen, ich möchte aber deshalb kein Mann sein. Im Gegenteil: Ich bin mir immer bewusst, eine Frau zu sein.
Das Kämpfen an sich, finde ich, hat nichts damit zu tun. Aber Körperbeherrschung und Körperbetonung können sehr wohl als sexy empfunden werden.
Ich habe schon den Eindruck, erfolgreich zu sein. Allerdings klingt "Siegertyp" sehr eingebildet und überheblich. Tatsache ist, man kann nicht immer Sieger sein.
Vor Hunden manchmal.
Stärke heißt für mich auch, jemand anderen einmal stärker sein zu lassen. In diesem Sinn glaube ich schon, dass der Stärkere gewinnt.
Ja, in meinen Träumen!
Jede Situation ruhig und gelassen zu meistern, auch in schweren Zeiten sich den Dingen zu stellen anstatt ihnen auszuweichen.
Glücklich zu sein. Dass jeder Tag was Gutes hat und kein Tag wirklich schlecht ist.
Ein großer Erfolg für mich war sicher Shinergy-Trainerin zu werden. Aber im Grunde finde ich, sind es mehr die kleinen Erfolge, die man schätzen lernen sollte. Wenn ich durch Niederlagen wachse, ist das für mich auch ein Erfolg.
Wer weiß, wofür's gut ist.
Im Sinne von: Alles Negative hat auch etwas Positives.
dann muss ich mich damit zufrieden geben und versuchen, es das nächste Mal besser zu machen.
sich mit Gefahren und unangenehmen Situationen zu konfrontieren.
den Durchblick zu erlangen. Vielleicht sogar schon in diesem Leben.
Liebe, glücklich sein, lachen können.
einen starken Willen haben.
wenn ich mich verletzt habe.
bin ich selbst.
zu existieren.
suche ich Geborgenheit.
als ich meine Pathologie-Prüfung geschafft habe.