Jahrgang: 1980Motto:Solange man sich selbst bewundern kann, ist das Leben in Ordnung.
Geschwindigkeit: Rausch Glaube: ja, aber nicht religiöser Natur weiblich: rund männlich: eckig radikal: manchmal ein schöner Weg, manchmal nicht passend Selbstverwirklichung: wichtig, um Freude am Leben zu behalten unerreichbar: nicht vorhanden Herz: rot Österreich: nicht mein spannendes Gebiet grün: Natur
Shinergy ist eine schöne Philosophie. Ein zentraler Part ist dabei das Akzeptieren der eigenen Schattenseiten, was ein sehr schöner Ansatz ist. Diese Bewusstheit im Training hat sich auf mein Leben übertragen.
Wenn ich weiß, wie man Krieg führt, weiß ich auch, wie man Frieden hält. Wenn ich nur den Tag kenne, kann ich mir die Nacht auch nicht vorstellen. Ich setze mich mit Gewalt auseinander und kann mich deshalb bewusst dagegen entscheiden.
Ja, diese Akrobatik in den Filmen hat mich total fasziniert. Das war sicher eine Hauptmotivation, mit Kampfkunst zu beginnen. Ich denke, dass das bei vielen Leuten so ist, vor allem am Anfang. Kampfkunst muss auch Spaß machen.
Was empfindest du, wenn du einen Kampf gewinnst? Was, wenn du verlierst?
Wenn ich den Sieg verdient und den Gegner nicht verletzt habe, freue ich mich. Aber ich freue mich genauso, wenn ich gut gekämpft, aber verloren habe. Ich kämpfe nicht, um zu gewinnen.
Wenn man nicht gegeneinander, sondern miteinander kämpft. Wenn die ganze Konzentration auf den Gegner gerichtet ist und ich voll im Moment bin. Bei der WM habe ich diesen Zustand - "Mushin" - erreicht. Deshalb war es für mich ein Sieg, auch wenn ich gleich den ersten Kampf verloren habe.
Für mich ist das nicht so. Das Gewinnen ist nicht die große Motivation, sondern einen guten Kampf zu liefern. Das Kämpfen ist ein Weg, das Gewinnen ist ein netter Nebeneffekt.
Nein. Wer sich selbst als Sieger-Typ bezeichnet, ist mir unsympathisch.
Überhaupt nicht. Kämpfen kann schön oder ästhetisch sein, aber als sexy habe ich es noch nie bezeichnet.
Nein, ich habe meine Freundin noch nie beschützen müssen.
Ja, das hat für mich nichts mit einer Weichei-Mentalität zu tun. Weinen ist wichtig. Ich weine viel zu selten, das letzte Mal habe ich geheult, als ich neun Jahre alt war. Aber bei Hollywood-Schnulzen wie Titanic die Tränendrüsen zu beanspruchen, finde ich blöd.
Das ist ähnlich wie mit der Bezeichnung "Sieger-Typ". In gewisser Hinsicht mag der Spruch sicher zutreffen, aber als Motto ist so eine Aussage eher zu verachten.
Stärke hat für mich jeder, der sein Leben positiv lebt und sich über sein Leben Gedanken macht.
Zum Teil sind es Kindheitsängste, die tief verwurzelt sind. Vor ganz argen Schicksalsschlägen habe ich manchmal Angst. Aber gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass alles einen Sinn hat und etwas aussagen will.
Im wahrsten Sinn des Wortes leider nicht, im übertragenen Sinn schon.
Das Leben immer mit Humor zu nehmen und die Bewusstheit nicht zu verlieren.
Im Grunde habe ich keine punktuellen Ziele vor Augen. Ich wähle vielmehr einen Weg, der mir entspricht, das Ziel wird sich dann schon geben. Ich möchte auf alle Fälle das Leben genießen, das tun, was ich will, mich nicht von Materiellem leiten lassen und im Moment leben.
Menschen, die leben. Aber trotz meiner Bewunderung für manche Menschen möchte ich nicht so werden wie sie, sondern immer ich selbst sein.
Ich sollte einmal beim Psychologen eine Pflanze zeichnen, da habe ich ein Bild mit Gras gemalen. Die Pflanze symbolisiert angeblich die persönlichen Erfolge und die einzelnen Grashalme stehen für viele kleine Erfolge. Und genauso sehe ich es auch. Es ist wichtig, auch die kleinen Erfolge im Leben zu schätzen.
Solange man sich selbst bewundern kann, ist das Leben in Ordnung.
Aber eigentlich brauche ich keine Lebensphilosophie solange ich glücklich bin.
das Leben zu vollenden.
Zufriedenheit mit sich selbst
ein Fremdkörper meinen Körper beeinträchtigt
ist ein guter Kämpfer
zu essen und ein Dach über dem Kopf zu haben.
bin ich meistens unzufrieden oder krank.
jetzt gerade!