Jahrgang: 1986Motto:Die einfachste Lösung ist meistens die Plausibelste
Stärke: PolysaccharidGröße: zeigenFreude: LebenStolz: KriegerHorizont: Meerweinen: MutHeld: AufopferungMut: GeständnisMotivation: Lebenslustlachen: ansteckendInspiration: Mitmenschen Team: Verlässlichkeitspielen: NintendoWellen: WasserJugend: Leidenschaft
Kampf ist für mich einer der vielen Wege, ein bestimmtes Ziel zu erreichen – jedoch nicht immer der allerbeste, denn er ist immer mit viel Energieaufwand verbunden. Man kann dabei viel über sich selbst erfahren, egal wofür man kämpft – so auch im klassischen Wettkampf: Man wird auf die eigene Schwachstellen aufmerksam gemacht und merkt, wo man sich noch schwer tut, wo es noch was zu verbessern gibt. Es ist nicht viel anders als im Alltag. Üblicherweise ist da am meisten zu kämpfen.
Ich habe in Taiwan mit Taekwondo als „sinnvolle Beschäftigung“ und Freizeitsport in den Sommerferien angefangen und war fasziniert von der Eleganz beim Taekwondo-Kampf. Er war sehr technik-bezogen, kein „Verprügeln“ und genauso anmutig wie Fechten, nur eben mit den Beinen. Zurück in Wien habe ich mein Taekwondo-Training im damaligen Verein von Ronny fortgesetzt. Es wurde aber auch schon Shinergy-Stunden angeboten, denn man wollte die Kampfkunst weiterentwickeln, sie variantenreicher und situationsgemäß einsetzen. Ich habe regelmäßig Shinergy trainiert und bis heute ist es meine Leidenschaft geblieben. Mich faszinieren die Trainingsmethoden, die lockere Atmosphäre und die Fechtkunst mit Armen und Beinen immer noch wie damals, als ich mit Kampfsport angefangen habe.
Man kann es so sehen: Wenn ich schon viel gekämpft habe oder jedes Mal hart kämpfen muss, um etwas zu vollführen, bringt der Kampf meistens nach einem gewissen Zeitpunkt auch Gelassenheit und Vernunft mit sich. Ich versuche dann, jede Situation mit Lockerheit und auf einem sehr zielorientierten, vor allem friedlichen Weg zu meistern. Es ist dann kein erbitternder „Kampf“ mehr.
Ich bin sehr hartnäckig und ehrgeizig und nehme mir sehr viel Zeit, wenn ich etwas erreichen oder erbringen möchte. Das kann man als Stärke und Schwäche sehen.
Ich gehe spazieren, um an was Schönes zu denken und auch um nachzudenken, ob es mir wirklich viel bringt, mich über die Niederlage aufzuregen. Oft treffe ich mich mit Freunden oder umgebe mich mit Menschen, die ich mag und die mich aufbauen können.
Ja, und auch um zu lernen. Es ist sehr wichtig zu wissen, woran ich noch arbeiten soll, um einen noch besseren „Kampf“ zu liefern.
Ich habe viele kleine Ziele im Leben. Was Sport betrifft werde ich vielleicht für ein paar Wettkämpfe trainieren, mal schauen.
Auf kleine Erfolge, wie das Erlernen und Können bestimmter Sachen und Techniken, und überhaupt dass ich das Leben bis hierher einigermaßen friedlich geschafft habe.
Eigentlich nichts. Vielleicht ein paar Sachen, die ich hätte nicht sagen sollen …
Unter anderem: Zeitverbringen mit meiner Familie, meinen Freunden, Training, Klavier spielen.
Ich habe viele Vorbilder. Es sind allen voran meine Mitmenschen, die etwas Großartiges geleistet oder getan haben. Sie inspirieren und motivieren mich und geben mir Mut, weiterzumachen. Dann gibt es Vorbilder, die Geschichte geschrieben haben, dazu gehören ein paar Athleten, Wissenschaftler und klassische Musiker. Die sind in weiter Ferne, aber ich gebe mir genauso Mühe.
Erleuchtung ist, wenn einem Menschen etwas klar wird. „Kleine“ Erleuchtungen im Alltag gibt es immer. Auf die große, Bewusstseins-ändernde warte ich noch …