Lukas Pezenka

Sportlicher Leiter bei Shinergy[stadlau]

Staatlich geprüfter Instruktor für allgemeine Körperausbildung (BSPA Linz)

  • Open TaekwonDo World Champion 2007
  • Open TaekwonDo ETF EuroCup 2004 Bronze
  • Opole Open 2006 Bronze
  • Open TaekwonDo World Championships 2005 5ter Platz
  • Medaillen im Semi- Leich und Vollkontaktkickboxen

Als ich 1991 zum Kampfsport kam, geschah dies hauptsächlich aus Gründen der Selbstverteidung und der körperlichen Ertüchtigung.

Zwar war meine Gymnasialzeit dann von anderen Sportarten - hauptsächlich dem Schwimmen - geprägt, im Herzen jedoch war ich immer eng mit der Kampfkunst verbunden.

Was berühmte Fußball- und Basketballspieler für andere Jungs waren, waren für mich Bruce, Jean Claude und Jackie.

Als ich im Jahr 2000 im Fitnesscenter zufällig auf Shinergy stieß, änderte sich mein Leben schlagartig.

Die beiden wöchentlichen Trainingseinheiten waren für mich der Höhepunkt der Woche, meine gesamte Zeitplanung drehte sich um diese Termine.

Im Training lernte ich immer mehr mit meiner größten Schwäche umzugehen und sie kontinuierlich in eine große Stärke umzuwandeln - meine Aggression, welche mein Leben bis dahin so oft beherrscht hatte, wurde immer mehr zu einem Werkzeug, das ich nutzen konnte. Sie wurde zu einem Antrieb, welcher mir Kraft gab.

Fasziniert von der Idee hinter Shinergy, begann ich mich mit den philosophischen und spirituellen Konzepten hinter den Kampfkünsten auseinanderzusetzen.

Als sich die Gelegenheit ergab, die Trainerausbildung zu absolvieren, war mir sofort klar, dass dies der Weg ist, den ich gehen würde.

Über die Kampfkunst habe ich gelernt, all jene Seiten an mir, welche damals häufig zu Problemen geführt haben, positiv zu nutzen.

Natürlich bin auch ich noch am Weg und weit vom Ziel entfernt. Aber eben dieser Weg, die unzähligen Möglichkeiten und neuen Erfahrungen, welche sich bei jedem Schritt auftun, erfüllen mich und weisen mir die Richtung.

Der sportliche Wettkampf ist meine Erdung in der Kampfkunst, der Gegenpol zum spirituellen Weg.

Hier konfrontiere ich mich mit der Realität des Kampfes und kann mich unter immer einzigartigen Bedingungen in der praktischen, pragmatischen Seite der Kampfkunst üben.

Zusammen bilden diese beiden Wege für mich Yin und Yang und sorgen somit für ein Ganzes.

Da ich durch die Kampfkunst soviel gewonnen habe, möchte ich nun durch das Training einen Teil an die Menschen zurückgeben.

Ich hoffe, meinen Schülern dabei helfen zu können sich im Alltag besser zu fühlen, gezielter mit Streß, Angst und Frustration umgehen zu lernen und sich "in ihrer Haut einfach wohl zu fühlen".